Erfolgsfaktor Gesundheit | Du musst Dein Ändern leben !

By Thilo Jakob on 14. Juni 2015 in Allgemein, Gesundheitsökonomie, Marketing
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Die Kondratieff-Theorie (> Video !) beschreibt klar, dass der heute vorhandenen Mangel an Gesundheit im körperlichen und psychosozialen Sinne auf absehbare Zeit der zentralen Flaschenhals der volkswirtschaftlichen Produktivität ist.

Zu diesem Thema wurde im Frühjahr 2015 ein vielbeachteter Business-Lunch veranstaltet (hier die Pressemitteilung mit einigen Impressionen): Die Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter und die Förderung eines gesunden Sozialverhaltens werden damit zu zentralen Wachstumsmotoren für Unternehmen. Nur mit dem Einsatz des Betrieblichen Gesundheitsmanagements kann in der Wissensgesellschaft die Vernetzung von Wissen sowie die Erhaltung von Bildungskapital zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil und zum Hebel für Erlössteigerungen entwickelt werden. Die Erforschung der Quellen für Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität sowie der Einsatz der Spitzenmedizin zur Diagnose und Behandlung der Ursachen von Erkrankungen ist das Angebot mit dem die HealthRegion Freiburg als erste Gesundheitsregion vernetzte Kompetenzen am Markt anbietet. Das Ergebnis ist eine in dieser Form einmalige Kombination aus exzellenter Spitzenmedizin, gelebter Gesundheitskultur und höchster Lebensqualität. Das perfekt aufeinander abgestimmte Angebot zielt auf die Erhaltung und Wiederherstellung der persönlichen Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und leistet damit einen signifikanten Beitrag zum Erfolg von Unternehmen.

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“
WHO (1949)

„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“
Ottawa-Charta der WHO (1986)

Gesundheit ist heute weit mehr als lediglich die Abwesenheit von Krankheit. Ausgehend von der WHO-Definition der Gesundheit setzt das BGM-Konzept der HealthRegion Freiburg auf ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. Dazu gehören in Anlehnung an die Ottawa-Charta der WHO die Erhebung der aktuellen Gesundheits- bzw. Fitnesssituation, die Ermittlung der gesundheitlichen Risikofaktoren, die Erstellung eines Konzepts zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und die Vermittlung von systematischen Trainingsmethoden und Therapieansätzen. Die Eigenverantwortung des Mitarbeiters ersetzt zunehmend die an „Reparaturmedizin“ erinnernden Ansätze der Vergangenheit. Durch eine frühzeitige Diagnostik von Risikofaktoren können heute noch vor Ausbruch einer Erkrankung zielgerichtete präventive Maßnahmen eingeleitet werden. Ist eine Erkrankung bereits ausgebrochen kann durch gezielte Therapiemaßnahmen und kontinuierliches Monitoring häufig erreicht werden, dass sich die Erkrankung nicht manifestiert und so ein weiterhin ein aktives und selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird. Nur 8 % aller Erkrankungen sind akut; 92% der Erkrankungen gehören zur Gruppe der chronischen Krankheiten, die nicht nur Haupttodesursache weltweit, sondern auch Hauptursache von Fehlzeiten und eingeschränkter Produktivität ist. Das World Economic Forum empfiehlt Unternehmen deshalb die Bekämpfung chronischer Krankheiten am Arbeitsplatz. Chronische Erkrankungen sind in erheblichem Umfang arbeitsbedingt bzw. können durch betriebliche Programme wirksam bekämpft werden. Dieser Tatsache trägt der ganzheitlich orientierte Ansatz der HealthRegion Freiburg Rechnung. Dieser betrachtet 5 Faktoren als zentrale Stellschrauben für psychosoziale Gesundheit. In der Konsequenz wird in der HealthRegion Freiburg ein auf die Entwicklung der psychischen Gesundheit fokussiertes BGM als Kernelement der Führungsphilosophie verstanden. In der HealthRegion Freiburg wird die schulmedizinisch geprägte Bekämpfung der Symptome um die Erforschung der Quellen für Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität sowie die Behandlung der Ursachen für die Erkrankung ergänzt. Dazu gehören Naturheilkunde, Psychosomatik, Psychotherapie und die Integration weiterer Aspekte der Medizin (physikalisch-chemischen, biologischen, psychischen und sozialen Aspekten). Die Integrative-ganzheitliche Medizin stellt dabei das Bindeglied zwischen Akut- und Präventivmedizin dar und steht für ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit in dem  das Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele sowie die Förderung von Eigenverantwortung und Selbsthilfe zentrale Bedeutung einnehmen. Neben der Anleitung zu allgemeinem gesundheitsbewusstem Verhalten der Wissensvermittlung über Ursache und Wirkung der jeweiligen Erkrankung gehört zum Konzept der HealthRegion Freiburg auch die Salutogenese (= die Wissenschaft von der Gesunderhaltung) und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die Förderung von Gesundheit, Lebensqualität, Vitalität und Leistungsfähigkeit ist genauso Bestandteil des Konzeptes, wie die Diagnostik und Behandlung von schweren Erkrankungen (Krankheitsmedizin). Die Ganzheitliche Medizin ist die Medizin der Zukunft !

In der HealthRegion Freiburg werden Mitarbeiter dazu angeleitet und motiviert, dauerhaft etwas für die Wiederherstellung und Erhaltung ihrer Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Start Living Healthcare ist dabei Aufforderung und Angebot zugleich. Unternehmen finden auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote für Gesundheits-Check-ups und darauf aufbauende Beratung mit individuellem Gesundheitscoachings und entsprechenden Trainingsempfehlungen. Aufeinander abgestimmte Maßnahmen zur Gesundheitsprävention wirken positiv auf die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und ermöglichen eine optimalen Nutzung der Unternehmensressource Gesundheit. Um den Gleichklang zu erhalten bzw. wieder herzustellen und mit Energie und Spaß berufliche Herausforderungen anzunehmen werden Mitarbeiter beim Aufbau einer Selbst-Kompetenz unterstützt: Dazu gehören die Erreichung einer hohen physischen und psychischen Belastbarkeit, der Aufbau positiver Energie und Flexibilität und die Steigerung der Lebens- und Arbeitsqualität. Das systematische Gesundheitsmanagement basiert auf einem ganzheitlichen Konzept und kombiniert Gesundheits-Checks, maßgeschneiderte Medical Fitness- sowie Medical-Wellness-Angebote mit Professionellem Management-Coaching. Der Nutzen liegt auf der Hand. Die Produktivität kann sich  zwischen 1:3 und 1:6 erhöhen, die Attraktivität bei der Werbung neuer Mitarbeiter („war for talents“) wird gesteigert und ein verbessertes Image für Produkte und Dienstleistungen wird erreicht. Die Arbeitnehmerinnen sind zufriedener und daher leistungsfähiger und die Unternehmen haben weniger personelle Fluktuation, eine höhere Produktivität, größere Gewinne, eine gestiegene Attraktivität bei der Werbung neuer Mitarbeiter („war for talents“) und erreichen ein verbessertes Image für Produkte und Dienstleistungen. Das durchschnittliche Kosten-Nutzen-Verhältnis liegt zwischen 1:3 und 1:6 (der IGA-Bericht 16 „Return on Investment im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention“ stellt die wichtigsten internationalen Modelle und Rechenprogramme zur Kalkulation des Verhältnisses von investiertem Kapital und Gewinn vor. > http://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/iga-reporte/iga-report-16.html)

Im Einzelnen geht es um:

  • Gesundheitszustand/Stressbelastung wahrnehmen
  • Erlernen maßgeschneiderter Übungen/Anwendungen
  • Coaching zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit
  • Vermittlung eines neuen Bewusstseins mit erweitertem Rahmen an Verhaltensoptionen und Lösungsansätzen für die beruflichen Herausforderungen
  • Lösung innerer und körperlicher Verspannungen
  • Stärkung als Mensch und Persönlichkeit
  • Sensibilisierung des Bewusstseins für die eigene und die betriebliche Situation
  • Stärkung von Körper, Geist und Seele
  • Begegnung der täglichen Herausforderungen mit neuem Bewusstsein und einem Gefühl von Stärke
  • Der bewusste Umgang mit der eigenen Gesundheit führt zu messbaren Erfolgen, die sich auf eine gesteigerte Motivation und Leistungsfähigkeit auswirken.

Daten und Fakten
Die Kosten für Gesundheit machen € 25 % des BIP aus, davon 50 % direkte Kosten für Gesundheit und 50 % indirekte Kosten (= volkswirtschaftliche Schaden durch „Präsentismus“)
Anmerkung: Präsentismus beschreibt einen Zustand, bei dem Mitarbeiter präsent aber nicht wirklich produktiv sind.
Quelle: Statistisches Bundesamt und Gallup-Studie, 2005

13% der deutschen Arbeitnehmer  engagieren sich wirklich in ihrem Job.
69% machen Dienst nach Vorschrift.
18% haben die innere Kündigung bereits vollzogen.

(Quelle: Dr. S. Boëthius, CAS Deutschland GmbH)

Kosten:
3 mal höher als bei Fehlzeiten
(Quelle: Journal of the American Medical Association, 2003)

Produktivitätsverlust:
7,5 mal höher als die Fehlzeiten
(The Employers Health Coalition of Tampa, 1999)

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