Erfolgreiche Krisenkommunikation

By Thilo Jakob on 11. Oktober 2010 in Allgemein
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Der Amoklauf am St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach hat gezeigt, dass Aufmerksamkeit einem Unternehmen meist dann zuteil wird, wenn es sie am wenigsten gebrauchen kann: in einer Krise. Krisen-Situationen sind unvorhersehbare Ereignisse mit unabsehbaren Folgen. Die Ordnung ist massiv gestört, der Fortgang scheint nicht steuerbar, die Betroffenen fühlen sich unmittelbar bedroht.

Die drohende Imagekatastrophe kann vermieden werden, wenn vertrauensvolle Beziehungen zu den Medien bestehen und im Rahmen des Krankenhausmarketings eine entsprechende Krisenkommunikation vorbereitet wird. Denn: Unklarheit und fehlende Informationen sind der beste Nährboden für Phantasien aller Art. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausdruck des Bedauerns. Von einer Krise Betroffene fühlen sich oft ungerecht behandelt und steigern sich dann nachvollziehbarerweise immer mehr in die Krise hinein. Unabhängig von eigenem Verschulden das Bedauern auszudrücken hilft allen Betroffenen mit der Situation fertig zu werden.

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