Chancen einer „Mehr-Klassen-Medizin“

By Thilo Jakob on 20. Mai 2009 in Gesundheitsökonomie, Pflege
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Die Gesundheitswirtschaft ist heute der bedeutendste Wirtschaftzweig in Deutschland und wird in den nächsten Dekaden in den Mittelpunkt der globalen Ökonomie rücken. Dadurch entwickelt sich auf der Ebene der Staaten ein Wettbewerb um das leistungsstärkste und effizienteste Gesundheitssystem. Krankenhausmarketing (Health Care To Market) entwickelt sich zu einer Kernkompetenz. Das staatlich gelenkte Gesundheitssystem wird damit zum harten Standortfaktor für die nationale Ökonomie. Dabei stellt sich die Frage, wie die Gesundheitsausgaben konstant bleiben, gar sinken sollen, wenn bei steigender Lebenserwartung, also auch bei steigender Altersmorbidität und immer aufwendigeren Diagnose- und Therapieverfahren alle nach dem letzten Stand der Medizin behandelt werden sollen.

> Müssen die Gesundheitsausgaben wirklich begrenzt werden?

> Können alle in den Genuss der gleichen medizinischen Versorgung auf höchst erreichbarem Niveau kommen?

> Ist die Gesundheit tatsächlich ein Gut, über dessen Bereitstellung und Finanzierung der Staat entscheiden soll ?

Eine die medizinische Grundversorgung nicht vernächlässigende „Mehr-Klassen-Medizin“ bietet für alle Beteiligten die beste Perspektive !

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